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Was es bei Waldersbach bei Schirmeck in den Vogesen sonst noch zu sehen gibt |
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Museum Oberlin in Waldersbach |
Vogesen
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In Waldersbach bei Schirmeck in den Vogesen, im Vallée de la Haute-Bruche, im Tal der oberen Bruche, ist vor allem, aber nicht nur, für Kinder eine Gelegenheit, auf nicht alltägliche und unerwartete Weise die Welt zu entdecken. Denn im neu gestalteten, kürzlich offiziell eingeweihten Oberlin-Museum wird Neugierde nicht nur theoretisch groß geschrieben, nein, naseweis sein ist hier ein praktisches Muss. Berühren, tasten, fühlen und riechen, nachmachen und mitmachen sind in den vier Gebäuden auf den 1.500 qm an jeder Ecke gefragt.
Nicht gewusst oder kaum zu glauben - der "Kindergarten" ist hier in den mittleren Vogesen zu Hause. Und dort, wo die Dreikäsehoch der Bauern im gerade mal hundert Seelen großen Waldersbach ab anno 1769 neben dem Pfarrhaus von "Pasteur" Oberlin in die "Strickschul", in Europas ersten Kindergarten gingen.
Die Bruche entspringt am Climont, zieht sich sanft durchs Tal, um schließlich in die windungsreiche Ill zu münden. Dass Bruche-Hochtal bietet sich hervorragend für ausgedehnte Spaziergänge an. Berge, Wiesen, Seen und Wälder laden hierzu ein.
Der Donon gehört, so wie Stonehenge, die Pyramiden in Ägypten oder die Menhire in Carnac zu den mysteriösen Orten, die seit Urzeiten unser Unterbewußtsein ansprechen. Als ein Ort der positiven Kräfte is der Donon angesehen, vereint der Vogesengipfel natürliche Schönheit und Überreste vergangener Kulturen. Er war nicht nur Begegnungs- und Marktplatz, sondern auch ein heiliger Ort. Kelten und Römer bauten hier ihre Tempel, bevor sie in Schutt und Asche versanken. Die Magie des stark von der keltischen Kultur geprägten Ortes ist auch den Römern nicht verborgen geblieben.
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Sie errichteten hier Bauwerke, welche griechisch-römischen Gottheiten gewidmet waren. Ein angenehmer kleiner Pfad führt zum Fuße es heiligen Donon-Gebirges. Zahlreiche Wanderer erklimmen diesen jedes Jahr, um sich an seinem eigentümlichen Charme und dem herrlichen Ausblick zu erfreuen.
Ferme-Auberges (Bauernhof und Herberge) entsprechen einer elsässischen Tradition. Sie empfangen die hungrigen Wanderer mit einfachen, schmackhaften Mahlzeiten aus eigener Herstellung.
Der Champ du Feu ist eine Skistation für Familien oberhalb des Tals in 1100 Metern Höhe. Pistenski, Langlauf und Rodeln sind hier möglich.
Struthof: Baracken, einige Wachtürme, Stacheldrahtzäune, ein Stück weiter die Silhouette des Mahnmals, die Berge und der Wald darum herum – das ist das Konzentrationslager Struthof, bzw. das, was heute noch von dem berüchtigten Lager sichtbar ist.
Der Weg der Fluchthelfer ist ein Lehrpfad, der sich mit einem besonderen Aspekt der Geschichte des 2. Weltkrieges beschäftigt. Die besondere politische und geografische Lage ermöglichte hier die Flucht aus dem Elsass, d.h. aus dem deutschen Reich nach Frankreich. Der deutsch-französische Grenze verlief nämlich ab Juni 1940 wie schon 1871 nach der französischen Niederlage in der Schlacht bei Sedan entlang des Gebirgskammes der Vogesen.
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