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Elsässische Gastfreundschaft entlang der Weinstrasse Wer die typischen elsässischen Dörfer entlang der Weinstrasse kennt, kommt immer wieder in diese schöne Gegend. Nicht nur guter Wein und hervorragende Küche auch die freundliche Gastfreundschaft in den "Auberges" laden ein zum Verweilen. Die Weinstrasse schlängelt sich durch ein hügeliges Gebiet, das zum Radwandern geradezu ideal ist. Wunderschöne Routen lassen sich auswählen in Verbindung z.B. mit Weinproben in den Kellern der zahlreichen elsässischen Winzern.
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Das Elsaß
- eine Landschaft, die viele Köstlichkeiten bietet
Hühnerpastete und Gänseleber mit Trüffel
Spanferkelbraten und Entenleber in Wermut-Gelee
Warme Gänseleber mit Rosinen und Kartoffeln Reinettes
Die raffinierteste Zubereitung in der elsässischen Küche findet die Gänseleber. Es wird vermutet, dass es die europäischen Juden waren, die das Geheimnis um diese Leber lüfteten, denn lange Zeit waren sie die einzigen, die es verstanden, die Gänseleber so zu stopfen, dass sie genießbar ist.
Die elsässische Gänseleber verdankt ihren Ruf dem großen Küchenchef Jean Pierre Clause (1757-1827). Er bereitete die Gänseleber in verschiedenen Variationen als Terrine oder warm. Eines seiner berühmtesten Rezepte ist die gebratene Gänseleber mit Kartoffeln.
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Münstersoße mit Bier und Kümmel
Warmer Münsterkäse mit neuen Kartoffeln
Der Münsterkäse hat eine große Tradition. Einst waren es die Mönche des Benediktiner-Klosters in Münster oder dem Val d’Orbey, die die Geheimnisse der Herstellung an die Mönche in Paris weitergaben.
Der Münsterkäse ist ein runder, weicher Käse, dessen Kruste eine gelbe bis dunkelrote Farbe hat. Er hat einen typischen Duft und sein Geschmack ist frisch, aber nicht scharf. Das Besondere an diesem Käse, der manchmal mit Kümmel gewürzt wird – er wird auch zum Dessert serviert.
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Presskopf
Elsässische Roulade
Bierwurst
Elsässische Blutwurst
Kassler
Das Elsass ist in ganz Frankreich für seine Vielfalt an Wurstwaren bekannt. Unter den elsässischen Wurstspezialitäten findet man auch Knackwürste, gekochte Würste mit einer rosa Farbe, die bereits in Schriften aus dem 16. Jahrhundert erwähnt wurden. Der Name „Knack“ stammt vom deutschen Wort „knacken“ und erinnert an das Geräusch, das man hört, wenn man in eine „Knack“ hineinbeißt.
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Spargel mit drei Soßen
Mit der Spargelsaison beginnt im Elsass der Frühling. Die Spargelsaison im Elsass ist zwar sehr kurz – von Mitte April bis Mitte Mai, doch wachsen in dieser Region die schönsten weißen Spargel. Zwei Mal am Tag werden sie gestochen Eingeführt in das Elsass und vor allen Dingen in das Hauptanbaugebiet von Hoerth im Nordelsass wurde dieses königliche Gemüse von Pfarrer Louis Gustave Heyler.
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Dinkelbrot
Mohnbrot
Malzbrot
Brotwecken
Das Brot stand schon immer im Mittelpunkt der elsässischen Nahrungsmittel. Unter der reichhaltigen Auswahl an verschiedenen Brotsorten findet man auch heute noch das Dinkelbrot, das Mohnbrot, das Roggenbrot, das Malzbrot und Bretzeln. |
Sämtliche Bäcker haben sich zusammengeschlossen unter dem Markenzeichen „Alsépi“, womit sie den Kunden zertifizieren, dass zur Herstellung ihrer Waren Produkte aus kontrolliertem Anbau verwendet werden. Als regionale Referenz haben sich die kreativen Kunstbäcker in der Vereinigung „UBAC“ zusammengeschlossen. Sie treten damit ein für ein naturgetreues Handwerk, das alte Traditionen achtet, sich aber neuen Kreationen nicht verschließt.
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Fasanenhenne auf Sauerkraut
Junges Rebhuhn und flambiertes Sauerkraut mit Rosinen
Gebratenes Rehnüsschen mit Meerrettich und Johannisbeeren
Durch das im Elsass im Lokalrecht verankerte Jagdgesetz, das eine zehnjährige Jagdkonzession erteilt, konnte der Fortbestand des Wildes gesichert werden. Das Elsass ist eine der Regionen Frankreichs, wo Jagdprodukte am meisten konsumiert werden (der Durchschnittsverbrauch pro Einwohner ist fast doppelt so hoch wie im Landesdurchschnitt).
Das Wild (Hirsch, Reh, Wildschwein) stammt meist aus der Jagd in den Bergen. In den Weingegenden und Rheinebenen wird hauptsächlich Niederwild wie Fasane, Enten und Rebhühner geschossen.
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Sauerkraut auf elsässische Art „Royal“
Sauerkraut auf Gans
Sauerkraut auf Fisch
Unter all den regionalen Spezialitäten, die der elsässischen Gastronomie ihren Ruf verliehen, kann mit Sicherheit das Sauerkraut herausgehoben werden. Verwendet für dieses überall bekannte Gericht wird Weißkraut, das vor allen Dingen zwischen Straßburg und Obernai – dem Land des Krautes – angebaut wird.
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Baeckeoffe mit drei Fleischsorten
Familiär wird der Baeckeoffe auch „Montagsessen“ genannt. Hatte man in früheren Zeiten am „Waschtag“ – dem Montag – keine Zeit zum Kochen, so wurde dieses traditionelle Essen bereits am Sonntagabend vorbereitet und am darauf folgenden Tag zum Bäcker zum Backen gebracht. Ursprünglich war der Baeckeoffe ein Ragout, das aus Kartoffeln und Schweinefleisch bestand. Zufügen konnte man noch Rindfleisch, Lammfleisch oder selbst Gänsefleisch. Die Fleischstücke werden eine ganze Nacht lang in trockenen Weißwein eingelegt. Danach werden sie in einer Baeckeoffe-Form geschichtet mit Kartoffeln, Zwiebeln und Karotten. Zugedeckt wird das ganze über mehrere Stunden im Backofen gegart. Die spezielle Baeckeoffe-Form wird hauptsächlich im Töpferdorf Soufflenheim hergestellt.
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Der Flammkuchen
Bereits im 18. und 19. Jahrhundert wurde in der Gegend von Kochersberg der Flammenkuchen zu Mittag gegessen. Hergestellt wird er aus einem Brotteig, Sauerrahm, Zwiebeln und Speck. Diese elsässische Spezialität ist noch nicht allzu bekannt, denn früher konnte er nur in Holzöfen gebacken werden. Verwendet wurde hierzu die erste Hitze und die ersten Flammen beim Anzünden des Ofens – daher sein Name „Flammkuchen“.
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Fischragout aus Rheinfischen
Fritierte Karpfen aus dem Sundgau
Marinierte Heringe mit Sahne
Zander in Cremesoße
Forellen in Riesling
In der regionalen Küche des Elsass findet man verschiedene Fischgerichte, unter anderem Aal, Karpfen, Hecht und Zander. Dank den enormen Renaturierungsmaßnahmen am Rhein können heute wieder viele aus dem Rhein geangelten Fische verwendet werden.
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Kougelhopf getränkt mit Schnaps
Fruchtbier
Berawecka mit Früchten
Biersorbet
Kugelhopf ist der gefeierte Kuchen des Elsass, dessen Namen dem entspricht, was er ist – eine aufgegangene Kugel. In einer Legende wird erzählt, dass die Heiligen Drei Könige den Hefekuchen und die Backform einem Töpfer aus Ribeauvillé mit dem Namen Kugel geschenkt hätten, da dieser ihnen seine Gastfreundschaft angeboten hatte. Sicher ist, dass die Kougelhopf-Form eine sehr alte Geschichte hat.
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Die Bretzel gesalzen und gezuckert
Es soll ein Bäcker aus Ingwiller gewesen sein, der die Bretzel einst in das Elsass eingeführt hatte. Noch heute ist sie Ausdruck des künstlerischen Bäckerhandwerks im Elsass. In der Legende heißt es, der von allen Dorfbewohnern beliebte Bäcker habe gerne gegen seinen Lehnsherrn geflucht, weswegen er in das Gefängnis verbannt wurde. Im Austausch für seine Freiheit verlangte der Gebieter einen Kuchen, durch den er drei Mal die Form der Sonne sehen könnte. Tatsächlich ist die Form der Bretzel abgeleitet von einer sehr alten Sonnenkultur: Ihre Originalform war ein Kreuz, das von einem Ring umkreist war.
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