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Elsass Aktuell 2010
15.05.2010 Was passiert am 15. Mai nachts im Museum?
10.07.2010 Konzert des Festivals Romanische Straße und Vokalmusik
11.09. und 12.09.2010 Eine Burg für alle - behinderte Besucher können sich zu speziellen Führungen in deutscher Sprache anmelden.
17.10.2010 „Spielzeit auf der Hohkönigsburg“ ist ein Familien-Erlebnis der phantasievollen Art
25.11.2010 bis 06.01.2011 Advent und Weihnachten auf der Hohkönigsburg - z. B. Nachstellung eines kaiserlichen Festessens aus der Zeit von Wilhelm II.
Copyright CUS - G. Engel

Das Straßburger Münster - zu jeder Jahreszeit ein Besuch wert -
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Museum Haus Löwenberg, Gengenbach

SCHAU- RÄUME* STAUN-RÄUME 7:

DAS TOMI-UNGERER-PROJEKT 1:

Historisches Blechspielzeug aus der Sammlung Tomi Ungerer Zeichnungen, Bilder von Tomi Ungerer Hommage an Tomi Ungerer: Wundermaschinen von Malcolm Brook und Dietmar Mahler

19.11. 2006 bis 7.1. 2007

elsass karte Detail und oberrhein

Grafik: Cornelia Klem

Kultur-Reiseangebot

Elsass Reise mit
Kulturkost vom Feinsten
Literaturreise ins Elsass

Süd-Elsass: entlang der Weinstrasse
"Reise entlang der elsässischen Weinstrasse"

Nord-Elsass: auf den Spuren von Goethe
"Reise auf den Spuren des jungen Goethe in Strassburg"


Nordelsass-Führer von Stefan Woltersdorff:


Wussten Sie schon, dass... ?

...Gertwiller das Lebkuchendorf des Elsass ist und es dort ein Lebkuchendorf gibt ?

Mit seinen schmucken Fachwerkhäusern und dem himmelwärts strebenden Münster ist Strasbourg eine Stadt, deren 2000jährige Geschichte noch heute erlebbar ist. Als Sitz des Europarates und des Europäischen Parlamentes sieht sich die Elsaß-Metropole als „Europa-Hauptstadt" und vergleicht sich gerne mit Genf und New York, die ebenfalls internationale Organisationen beherbergen, ohne selbst Hauptstädte zu sein.

...im Humanistischen Museum von Séléstat die älteste schriftliche Aufzeichnung über den Brauch des Weihnachtsbaumes zu finden ist?

In einer Schrift von 1521 ist in der Humanistischen Bibliothek von Séléstat der erste Handel mit Weihnachtsbäumen dokumentiert. Der erste Weihnachtsbaum der Geschichte soll sich im Zunfthaus der Stadt befunden haben - mitten im Herzen des Elsaß, im heutigen "Land der Weihnachtsbäume". Im Laufe der Jahre wurde er nicht nur mit Äpfeln und Hostien, sondern auch mit Weihnachtsplätzchen behängt. Die erste Zeichnung eines Weihnachtsbaumes zeigt den Baum an der Decke hängend, mit einem Apfel am unteren Stammende (1806, Benjamin Zix, Straßburg). An den Ursprung des Weihnachtsbaumes erinnern die Dekoration und zahlreiche Veransstaltungen im "Land der Weihnachtsbäume".

...der elsässische Knecht Ruprecht Hans Trapp heißt und in der Gegend von Wissembourg gelebt hat, wo er noch heute alljährlich zusammen mit dem Christkindel durch die Stadt zieht?

Während in Deutschland der Heilige Nikolaus am 6. Dezember von Knecht Ruprecht begleitet wird, gesellt sich in diesem Teil des Elsaß zum Christkindl der düstere Geselle Hans Trapp. Schwarz gekleidet poltert er mit seinen Stiefeln und läßt schwere Ketten klirren.

In den Vogesen ist er unter dem Namen Mullewitz bekannt, und in der Gegend von Haguenau und Molsheim nennt man ihn Ruppelz. Es ist anzunehmen, daß dieser Name Rupprecht entspricht, was im Mittelalter mit dem Namen des Teufels in Verbindung gebracht wird.

Hans Trapp jedoch hat nach einer Legende im heutigen "Land der Weihnachtsmärchen" wirklich sein Unwesen getrieben. Angeblich soll im 15. Jahrhundert ein boshafter Mann namens Hans de Dratt 20 kleine Dörfer um die nordelsässische Gemeinde Wissembourg in Angst und Schrecken versetzt und sich des Schlosses Saint-Remy bemächtigt haben. Er soll beim Pfalzgrafen Friedrich der siegreiche Hofmarschall gewesen sein - und von diesem Schloß Bärbelstein - das heute noch existiert - als Lehnsgut erhalten haben. Von hier aus soll er das ganze Land geplündert haben. Es wird geschrieben, er habe der Bevölkerung untersagt, Holz aus dem Wald zu holen, ihre Früchte auf dem Markt zu verkaufen, ja er habe sogar den Lauf des Flüßchens Lauter blockiert, um die Mühlen zu stoppen. Er soll im Jahre 1514 gestorben sein, doch bis heute ist er der Schrecken der Kinder geblieben.

Am 17. Dezember kommt das Christkindel in Begleitung von Hans Trapp, Wichtelmännchen und Räubern, sowie einer Reitertruppe in Wissembourg an. Danach gibt es einen Umzug durch die Stadt, der den Höhepunkt der Adventsveranstaltungen in der nordelsässischen Stadt darstellt. Aber Hans Trapp ist in Wissembourg nie willkommen, und um ihn gemeinsam in seiner Burg zurückzujagen, wird am Jahresende eine große Volkswanderung in der Umgebung mit einem Führer ausgerichtet.

...die Weihnachtskugeln aus dem Vogesenstädtchen Meisenthal stammen?

Einer Legende nach sollen die Glasbläser des Vogesen-Dörfchens Meisenthal in einem Jahr der Not um 1850 die Idee gehabt haben, anstelle der Äpfel den Baum mit selbstgeblasenen Glaskugeln zu schmücken. Der Brauch setzte sich im ganzen Elsaß durch. Und als nach dem Krieg von 1870 viele Elsässer emigrierten, nahmen sie ihren Brauch in andere Regionen Frankreichs und nach Deutschland, in die Schweiz, die Tschechoslowakei, Skandinavien, England und Amerika mit.

Lebkuchendorf

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