Die Zeitmaschine führt ins Frühjahr 1472. Die Festung wird von gut bewaffneten Truppen gehalten. Auf Befehl des burgundischen Landvogtes hat die Truppe gerade einige Raubritter gejagt, die im Willertal wüteten. Die bewaffneten Männer bleiben auf ihrer Wache.
Anrückende feindliche Truppen sind schon von weitem sichtbar. Denn die Festung aus dem 12. Jahrhundert thront auf einem 757 Meter hohen Vorberg der Vogesen im Elsass zwischen Straßburg und Basel. Das imposante Bauwerk aus rosarotem Sandstein bietet eine gute Aussicht über das Rheintal. Bis zu 9 Meter dicke Mauern schützen vor Angriffen.
Die Burg mit ihren Türmen, Wohn- und Schlafräumen, der Küche, dem Festsaal und der Waffenkammer ist weitläufig und man kann sich leicht darin verschanzen. Die erfahrenden Krieger üben sich im Schwingen der Schwerter und Hallebarden, im Zielen der Kanonen und Arkebusen, während die anderen Mitglieder der Garnison – die Frauen und Handwerker – ihren täglichen Beschäftigungen nachgehen.
Seit fast 20 Jahren lässt die „Company of Saynt George“ eine kleine Artillerietruppe aus der Zeit von Karl dem Kühnen (1467 – 1477) wieder aufleben. Der Verein hat etwa 80 Mitglieder mit unterschiedlicher beruflicher Herkunft und von unterschiedlicher Nationalität (Schweizer, Engländer, Franzosen, Italiener, Deutsch…), die aus Faszination am Mittelalter ehrenamtlich mitwirken. Die Truppe ist für ihren authentischen und professionellen Auftritt bekannt. Sie stützt sich auf sorgfältige Recherchen und zeichnet die historischen Spuren aus dem 15. Jahrhundert in ganz Europa nach.
Die Zeitmaschine ist in Gang. Sie führt ins 15. Jahrhundert. Steigen Sie ein!
Weitere Informationen: http://www.companie-of-st-george.ch
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