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Dinosaurier Ausstellung

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Foto: Hedouin
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Neue Austellung im Erlebnispark:

Die Dino haben Kohldampf

Die Giganten der Urzeit sind im elsässischen Freizeitpark Bioscope zu sehen

Gleich am Eingang beeindrucken die drei riesigen Köpfe eines Tyrannosaurus, eines Brachiosaurus und eines Edmontosaurus.

Sie sind lebensgroß und bewegen sich!

Interessant: Die Kiefer der Dinosaurier werden so gezeigt und bewegt, dass die Unterschiede zwischen einem Fleischfresser und einem Pflanzenfresser ins Auge springen. Unter dem Motto „Das Abendessen der Dinos“ werden die Essgewohnheiten der Urtiere näher beleuchtet: Wer täglich 450 kg Pflanzen frisst, braucht die entsprechenden Werkzeuge dazu – manche Dinosaurier hatten dazu Kiefer, die sich nicht nur auf und zu, sondern auch noch hin- und her bewegten. Andere hatten Steine im Magen, um das Grünzeug besser zu verdauen. Wie sich diese Magensteine anfühlten, können die Besucher mit den Händen ertasten.


Die Barynonyx schluckten täglich wahr-scheinlich 25 kg Fisch, was etwa 833 Fischstäbchen entspricht.

In der Mongolei wurden 1971 die ineinander verkeilten Skelette eines Protoceratops und eines Velociraptors gefunden. Die beiden Tiere hatten sich gegenseitig getötet.

Im Zentrum der Ausstellung steht ein gigantisches Festmahl. Sechs lebensgroße Dinosaurier werden bei ihrem Lieblingsessen vorgestellt:

Der Iguanodon, ein Planzenfresser, der bis zu 10 Meter lang werden konnte, konnte seine Nahrung aufgrund eines fünften Fingers, der im rechten Winkel zu den anderen stand, leicht abreißen. Er verschlang täglich Pflanzen, deren Menge etwa 300 Bananen entsprach.

Der Baryonyx wurde 11 Meter lang. Er ernährte sich von Fischen und anderen Tieren. Mit seiner 32 Zentimeter langen Kralle fing er vermutlich seine Beute.


Die Dinosaurier sind vor etwa 230 Millionen Jahren aufgetaucht und vor 65 Millionen Jahren verschwunden. Sie sind nie Hominiden, Vorfahren der mensch-lichen Spezies, begegnet, die erst vor 6 Millionen Jahren Spuren auf der Erde hinterlassen haben.

Der Euoplocephalus war einer der letzten existierenden Dinosaurier. Er erinnert geradezu an eine Festung auf Beinen, die 10 Meter lang, 5 Meter breit und über 4 Tonnen schwer werden konnte. Als reiner Pflanzenfresser verschlang er Grünes in einer Menge, die etwa 700 Karotten pro Tag entsprach. Die Kinder machen sich einen Spaß daraus, die versteinerten Exkremente dieses Sauriers anzufassen.

Der Velociraptor wird als Gruppe beim Zerfleischen eines Protoceratops dargestellt. Obwohl er recht klein war, war er aufgrund seiner langen Krallen und seinem Jagdgebaren in der Gruppe ein gefürchteter Jäger, der sich über kleine Dinosaurier und andere Tiere hermachte.

Man schätzt, dass der Magen eines Tyrannosaurus Rex 226 kg Fleisch aufnehmen konnte. Er konnte einen Menschen in einem Biss hinunter-schlingen oder ein Auto zwischen seinen Zähnen zermalmen. Der Coelophysis wurde bisher als Kannibale unter den Dinosauriern angesehen. Man ging davon aus, dass er seine Kinder und Artgenossen fraß. Inzwischen sind sich die Wissenschaftler diesbezüglich nicht mehr sicher. In der Ausstellung wirkt er dennoch gefährlich.

Der Coelophysis wurde bisher als Kannibale unter den Dinosauriern angesehen. Man ging davon aus, dass er seine Kinder und Artgenossen fraß. Inzwischen sind sich die Wissenschaftler diesbezüglich nicht mehr sicher. In der Ausstellung wirkt er dennoch gefährlich.

Die gigantischen Brachiosaurier waren Pflanzenfresser und zermalmten die ge-fressenen Blätter mit Hilfe von Steinen in ihrem Magen.

Die Zähne der Dinosaurier wuchsen das ganze Leben lang. Dadurch konnten kaputte Zähne ersetzt werden.
Was der Oviraptor fraß, ist unter den Wissenschaftlern noch immer umstritten. Fraß er Eier, Früchte, kleine Tiere? Das ist noch immer ein versteinertes Geheimnis...

Rätselspaß für interaktives und spielerisches Lernen

Auf den Spuren der Paläontologen Ein Ausstellungsbereich ist der Arbeit der Paläontologen gewidmet. Computerunterstützt und interaktiv erfährt man hier, wie die Urzeitforscher arbeiten, welche Werkzeuge bei den Ausgrabungen benutzt werden, wie sie herausgefunden haben, was die Dinosaurier gefressen haben. Fossilien von Krallen, Zähnen, Mägen und Eiern veranschaulichen, welche Detektivarbeit die Wissenschaftler leisten und können beim Rätselspiel nachempfunden werden. Ein Buch erzählt die Geschichte von der Entdeckung eines Baryonyx im Süden von London im Jahr 1983.

Das Bioscope – praktisch
Die Ausstellung „Die Dino haben Kohldampf“ ist die Sonderaus-stellung des Bioscope in diesem Jahr und ist bis zum 11. November 2007 während der Öffnungszeiten für alle Besucher des elsässi-schen Freizeitparks zugänglich.

Das Bioscope und das Ecomusée d´Alsace machen mit beim Frei-burger Ferienpass und beim Dreiland- Ferienpass. Jedes Kind, das einen Ferienpass besitzt, erhält Eintritt zu einem Vorzugspreis bei Vorlage des Ferienpasses an der Kasse.

Betrieben wird das Bioscope von der Gruppe „Compagnie des Alpes“, der in Frankreich insgesamt 25 Themenparks gehören. In den kommenden Jahren soll noch einmal so viel in die Erweiterung des Bioscope investiert werden.

Eintrittspreise 2007:

Nebensaison:
Erwachsene: 12 €, Kinder (5 bis 14 Jahre): 8 €
Hauptsaison im Juli und August:
Erwachsene: 16 €, Kinder (5 bis 14 Jahre): 11 €

Familien erhalten Ermäßigungen:
10 € pro Person für eine fünfköpfige Familie
11 € pro Person für eine vierköpfige Familie
12 € pro Person für eine dreiköpfige Familie


Kombi-Ticket Bioscope + Ecomusée d´Alsace:
50 % Ermäßigung für den Eintritt im zweiten Park, ab 6 € pro Park für Kinder und 9 € pro Park für Erwachsene

Service:

Souvenir-Shop, Restaurant, Imbiss-Pavillon
700 kostenfreie Parkplätze, Bus-Parkplatz
Dreisprachigkeit im gesamten Park (deutsch, französisch, englisch)
Der Park ist behindertengerecht zugänglich.

Öffnungszeiten 2007:

17. Mai bis 11. November 2007
Montags und dienstags geschlossen, außer in den französischen Schulferien

Mai / Juni / September 10 bis 18 Uhr

Juli / August: 9.30 bis 19 Uhr

Oktober / November: 10 bis 17 Uhr

Ort:

Im Zentrum der nachfolgenden Karte befindet sich Ungersheim, wo das Bioscope gelegen ist. Ungersheim befindet sich in Ungersheim zwischen Colmar und Mulhouse.
Sie können mit nachfolgender Google Map die Umgebung durch Zoomen (+ und -) und Navigieren (Pfeile) erkunden und auch in die Satellitensicht umschalten. Google Maps JavaScript API Example

Gratis-Busse vom Bahnhof Bollwiller zum Ecomusée d´Alsace und Bioscope jeden Sonntag im Juli und August, in zeitlicher Abstimmung mit den Zügen aus Basel

Anfahrt:

Das Bioscope befindet sich in Ungersheim, zwischen Colmar und Mulhouse, in unmittelbarer Nähe zum Ecomusee d´Alsace

Von Straßburg oder Colmar kommend:
A 35 in Richtung Mulhouse, Ausfahrt Guebwiller
Auf der RN 83, danach auf der RD 430 in Richtung Mulhouse
Ausfahrt Nr. 5 in Richtung Bioscope

Von Basel oder Mulhouse kommend:
A 36, Ausfahrt Bourtzwiller
Auf der RD 430 bis zur Ausfahrt Nr. 5 in Richtung Bioscope

Telefon 00 33 3 89 62 43 00
Offizielle Webseite: www.lebioscope.com
Email: contact@lebioscope.com

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